The Senior Allstars


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Als im Jahr 2010 „The Senior Allstars In Dub" erschien, war es das erste Mal, dass die Band ihre Kompositionen in die Hände Anderer gab - gespannt, was die unterschiedlichen Dub-Mixer aus ihrem Material machen würden. Die Resultate begeisterten nicht nur die Band, sondern wurden auch von ihren Hörern überschwänglich gefeiert. Und die Senior Allstars stellten sich die Frage: Wie präsentieren wir den neuen Sound live? Die Band entschied sich für eine Form des „kollektiven und improvisierten Dub", bei dem jeder Musiker - ausgestattet mit Mischer oder Effekten - selbst den Dub steuert.

Diese neue Herangehensweise nahmen die Vier 2012 mit ins Studio - das Album „What Next?" entstand ohne Overdubs, nachträglich hinzugefügte Instrumente und umfangreiche Nachbearbeitung, sozusagen als live eingespieltes Studioprojekt.

Nun erscheint mit „Verbalized and Dubbed" das siebte Album der Band auf Skycap Records. Es ist sozusagen die Fortsetzung von „In Dub" - und doch brechen The Senior Allstars auch mit diesem Album nicht mit der bandeigenen Tradition des Wandels. Die Überraschung nun: Es wird gesungen!

Inkonsequent für eine Formation, die immer die Schönheit instrumentaler Musik in der Tradition der jamaikanischen Studio-Bands der frühen Reggae- und Ska-Jahre im Wappen führte? Und ist Dub, diese so enorm suggestive Mischtechnik, nicht gerade die Kunst der Reduktion, ja der Subtraktion? Warum also Gesang? Aus einem simplen Grund: Weil es funktioniert. Und weil es schön ist.

Auf „Verbalized and Dubbed" stellen die Senior Allstars das Boot und die Rudermannschaft für eine abenteuerliche Exkursion, die Kapitäne und Lotsen sind Andere. Teilweise arbeiteten Dub-Mixer und Sänger im Team, wie etwa Brukky und Crazy Baldhead, die in New York den mit charmantem Understatement spielenden Opener „Just Another Youth" aufnahmen. Oder wie Victor Rice, langjähriger Freund der Senior Allstars, der in São Paulo mit dem gebürtigen Angolaner Pitshu im Studio war. In Toronto trafen sich Dubmatix und Ammoye. Andere Zusammenarbeiten mussten größere räumliche Distanzen überwinden, etwa die von Sarah Winton (Manchester) und Dubvisionist (Hannover), der auch das Ambiente für Longfingahs Stimme gestaltete. Tokunbo wiederum sang ihren Part für „I Dare You" in Berlin ein, Umberto Echo mixte in München. Dr. Ring-Ding, Ex-Vorstand der Senior Allstars, schloss sich mit Dubolik in Zagreb kurz und stolziert auf „Come Back Alive" entspannt durch die Dancehall. King Django aus New Jersey hatte den kürzesten Weg: Er sang und mixte seinen Track „It's A New Day" gleich komplett selbst.

Entstanden sind aber nicht nur acht wunderschöne Vokaltracks, sondern auch dazu gehörige, eigenständige Dub-Versionen, denen die zweite Hälfte des Albums gehört. Hier werden nach alter Meister Art alle Register gezogen und die Klangräume in neue Formen gebogen. Und wieder - hier schließt sich der Kreis - wird auch dieses Album das Live-Programm der Senior Allstars beeinflussen und bereichern!



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